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Urlaub mit Hund in der Schweiz

Urlaub mit Hund in der Schweiz
Die Schweiz ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Das Land grenzt im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und Liechtenstein, im Süden an Italien sowie im Westen an Frankreich und gehört zu den dichter besiedelten Ländern Europas. Die Großstädte Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne und Winterthur bildet zugleich die Wirtschaftszentren des Landes. Die Schweiz, für deren Identität die Alpen eine wichtige Rolle spielen, gliedert sich in sechsundzwanzig Kantone. Hier werden die Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch gesprochen.

Beliebte Reiseregionen in der Schweiz mit Hund

Die Schweiz lässt sich in die Regionen Mittelland, Alpen, Jura und Südschweiz gliedern. Während die Alpen und der Jura sehr gebirgig erscheinen, zeigt sich das Mittelland mehrheitlich hügelig. In der Südschweiz findet man viele Ausläufer der Alpen. Zudem ist das Gebiet bekannt für all seine malerischen Seen. Zu den beliebtesten Touristenregionen gehören unbestritten die Schweizer Alpen, wo sich zahlreiche Luftkurorte befinden. Reisende mit Hund können hier auf Ski oder Snowboard die Skigebiete erkunden, Wanderrouten folgen oder Bergbahnen nutzen. Ebenso sehenswert sind der Genfersee, der Zürichsee oder der Vierwaldstättersee.

Einreisebestimmungen für Hunde in die Schweiz

Obwohl die Schweiz kein Mitglied der EU ist, so gelten für die Einreise für Hunde die EU-Einreisebestimmungen. Diese sehen vor, dass Hundehalter bei der Einreise in die Schweiz den EU-Heimtierausweis vorweisen können. Hier gilt sowohl der neue Ausweis seit Dezember 2014 als auch der alte Heimtierausweis. Dein Hund sollte mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein, willst Du problemlos in die Schweiz einreisen. Bei älteren Tieren sind auch Tätowierungen zulässig, wenn diese vor Juli 2011 durchgeführt worden sind und eindeutig lesbar. Zudem musst Du nachweisen können, dass Dein Hund zum Zeitpunkt der Erstimpfung gegen Tollwut mindestens zwölf Wochen alt war und die Impfung von einem ermächtigten Tierarzt vorgenommen wurde. Für die Gültigkeit der Impfung gilt, dass diese bis zum Ende der vom Hersteller angegebenen Dauer des Impfschutzes hält. Eine Wiederholungsimpfung wird als Erstimpfung gesehen, wenn sie nicht innerhalb der Gültigkeitsdauer durchgeführt wurde. Die Einreise mit dem Hund darf erst dann erfolgen, wenn die Impfung mindestens 21 Tage zurück liegt und das Impfprotokoll der Erstimpfung erfüllt ist. Bei einer Reise in die Schweiz dürfen maximal fünf Hunde mitgeführt werden. Verbotene Hunderasse gibt es in diesem Land nicht, allerdings sind coupierte Hunde in der Schweiz verboten.

Einreisebestimmungen für Welpen und junge Hunde in die Schweiz

In die Schweiz dürfen bis zu zwölf Wochen alte Welpen auch ohne Impfung einreisen. Voraussetzung ist hier, dass sie von ihrer Mutter begleitet werden, von der sie noch abhängig sind oder wenn eine spezifische Erklärung des Hundehalters gegeben ist. Hierin muss bestätigt werden, dass der Hund seit seiner Geburt nie mit wildlebenden Tieren in Kontakt gekommen ist, welche wiederum für Tollwut empfänglich sein können. Liegt solch eine Erklärung vor, so können Welpen und kleine Hunde einreisen. Hunde im Alter zwischen zwölf und sechszehn Wochen dürfen einreisen, wenn sie bereits gegen Tollwut geimpft wurden. Die Einreise von Hunden, die jünger als 56 Tage sind, ist generell verboten. Auch hier gilt die Ausnahme, dass sie in Begleitung ihrer Mutter unterwegs sind.